Joseph Maria Olbrich 1867-1908 Internationales Symposium

11.07.2008
12.07.2008

Ausstellungsgebäude

Die Ausstellung

Am 11. und 12. Juli 2008 findet auf der Mathildenhöhe Darmstadt ein internationales Symposium zum Universalkünstler Joseph Maria Olbrich (1867–1908) statt. Im Jahr seines hundertsten Todestages will die Tagung der wissenschaftlichen Forschung wie dem öffentlichen Interesse neue Wege zu einer zeitgemäßen Auseinandersetzung mit dem schlesisch-österreichischen Meisterarchitekten und seinem vielseitigen Werk eröffnen.
Joseph Maria Olbrich gehört zu den profiliertesten Vertretern der Reformkunst am Beginn der Moderne. Mit grandiosen Bauwerken wie der Wiener Secession oder der Darmstädter Stadtkrone – bestehend aus Hochzeitsturm und Ausstellungsgebäude – schuf er wegweisende Paradebeispiele des secessionistischen Bauens, des deutschen Jugendstils und einer Architektur an der Schwelle zur Moderne. Stets eng verbunden mit der Entwicklung moderner Form- und Lebenswelten erscheint der ernorm produktive, früh verstorbene Künstler als zentrale Gestalt der Kunst um 1900.
Das Symposium soll dazu beitragen, das vielseitige Werk des Künstlerkoloniearchitekten neu zu erschließen und seine wegweisende Rolle in der Kunst und Kultur jener Zeit neu zu beleuchten. Es dient gleichzeitig der wissenschaftlichen Vorbereitung einer umfangreichen Olbrich-Retrospektive, die zur Jahreswende 2009/2010 am Originalschauplatz auf der Mathildenhöhe Darmstadt zu sehen sein wird.
Mit Vorträgen von Werner Durth, Christiane Geelhaar, Siegfried Gronert, Ruth Hanisch, Matthias Schirren, Ulrich Maximilian Schumann, Renate Ulmer, Jindrich Vybiral u. a.

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